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SPAREN / Auto

 

 

TIPPS ZUM SPRITSPAREN

Fahrverhalten:

Durch eine durchdachte Fahrweise kann der Benzinverbrauch enorm in Zaum gehalten werden!

> Betätigen Sie während des Motorstarts nicht das Gaspedal.

> Es gibt keinen Grund, den Motor warmlaufen zu lassen. Dies verursacht nur unnötigen Benzinverbrauch, der im kalten Zustand des Motors noch viel größer ausfällt als im warmen Zustand.

> Vorausschauend und gleichmäßig fahren! Wenn aus der Ferne eine rote Ampel oder ein Stau erkennbar ist, dann gehen Sie frühzeitig vom Gas und schalten Sie zurück um die Bremswirkung des Motors auszunutzen. Kuppeln Sie nicht aus, denn im Leerlauf verbraucht ein Auto mehr Benzin als beim Herunterschalten. Halten Sie genügend Abstand zum Vordermann, um vorausschauend fahren zu können.

> Schalten Sie beim Fahren so bald wie möglich in einen höheren Gang um möglichst niedertourig zu fahren! Je nach Automodell können Sie bei einer Geschwindigkeit von 50km/h normalerweise ohne Probleme in den vierten bzw. fünften Gang schalten.

> Auf der Autobahn fahren Sie am Sparsamsten bei einer Geschwindigkeit von ca. 110 km/h. Je schneller man fährt und je öfter man abbremsen muss, desto mehr Sprit wird verbraucht und der Geldbeutel entsprechend unnötig belastet. Wenn Sie sich auf der Autobahn hinter einen LKW heften, der 100km/h fährt können Sie nichts falsch machen. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass Sie nicht unter Zeitdruck sind. Fahren Sie deshalb immer rechtzeitig von zuhause los.

> Kurzstrecken sind Spritfresser! Gehen Sie zu Fuß, fahren Sie mit dem Rad oder fahren Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Im Kaltzustand des Motors werden innerhalb der ersten vier Kilometer ca. 30 bis 40 Liter auf 100 Kilometer verbraucht!

> Schalten Sie den Motor aus wenn Sie an einer Ampel warten müssen oder im Stau stehen - ab einer Minute Wartezeit ist dies sinnvoll.

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Technik:

Reifen

> Beim Kauf von Reifen sollte man sich für ein Modell mit geringem Rollwiderstand entscheiden.

> Es muss immer genügend Luft in den Reifen vorhanden sein, der Reifendruck sollte die Empfehlungen der Autohersteller um 0,1 bis 0,3 bar überschreiten, da bei ungenügend Luft die Reifen in die Breite gehen und sich damit der Rollwiderstand auf der Straße vergrößert – in dem Fall wird mehr Benzin verbraucht als notwendig ist.
Kontrollieren Sie alle zwei Monate den Reifendruck!

Komfortelektronik

> Elektronik für einen besseren Komfort trägt zu einem höheren Spritverbrauch bei. Dazu gehören u.a. Sitzheizungen und Klimaanlagen. Überprüfen Sie, ob Sie auch ab und zu darauf verzichten können bzw. ob die Anlagen bei einer Autofahrt immerzu laufen müssen oder auch einmal zwischendurch ausgeschaltet werden können. Klimaanlagen verbrauchen eingeschaltet ca. 0,6 Liter mehr auf 100 Kilometer. Jedoch sorgen sie wenigstens noch für einen kühlen Kopf und dadurch für eine bessere Konzentration, Sitzheizungen sind meines Erachtens nicht unbedingt notwendig.

Gepäck & unnötiger Ballast

> Dachträger und Heckträger sollten nicht unnötig durch die Gegend gefahren werden, sie stören die Aerodynamik.

> Liegen im Kofferraum unnötige Dinge herum wie Strandstühle vom letzten Badesee-Trip? Je weniger ein Auto wiegt, desto weniger Sprit verbraucht es.

Inspektionen

> Inspektionen bzw. Kundendienst sollten regelmäßig vom Fachmann vorgenommen werden, da kleinste Defekte den Spritverbrauch in die Höhe schießen lassen können.
Wenn Zündkerzen oder Luftfilter defekt oder fehlerhaft funktionieren, dann verbrauchen Sie mehr Benzin als im einwandfreien Zustand.

Allgemein

> Je schwerer ein Auto ist, je mehr Elektronik es hat und je mehr PS = desto mehr Sprit verbraucht es!

> Dieselfahrzeuge verbrauchen im Schnitt weniger als Benziner, dafür muss die aktuelle unterschiedliche Besteuerung beachtet werden bzw. die Problematik mit den Rußfiltern.
Benzinsparen heißt auch die Umwelt zu schonen!

 

Alternativen:

> Überlegen Sie, ob es möglich ist mit einem Arbeitskollegen eine Fahrgemeinschaft ins Leben zu rufen, bei der Sie sich mit dem Auto jeweils abwechseln.

> Bei Langstrecken lohnt sich ein Blick auf die Mitfahrzentrale.

> Wenn Sie keinen Kollegen in Ihrer Gegend kennen, dann lohnt sich ein Aushang oder die Suche übers Internet.

> Tun Sie sich mit Nachbarn zusammentun und erledigen die Einkäufe gemeinsam.

> Beim Fahren durch Innenstädte wird durch „Stop and Go“ wesentlich mehr Benzin verbraucht. Steuern Sie den nächsten Park & Ride Parkplatz an und fahren Sie mit den öffentlichen Verkehrsmittel zum Ziel. Dadurch umgehen Sie auch Parkprobleme und horrende Parkgebühren in Parkhäusern.

> Kurzstrecken sollten unbedingt vermieden werden, da ein kalter Motor wesentlich mehr Sprit verbraucht als ein warmer Motor! Kleine Erledigungen können auch mit dem Rad erledigt werden.

Tanken:

> Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Benzin Sonntag Abend und Montag Vormittag am günstigsten ist.

> Bei freien Tankstellen ist Benzin günstiger als bei den Platzhirschen.

Tankstellenvergleich - hier aktuelle Kraftstoffpreise >>
 

Benötigen Sie unbedingt ein Auto?
Vergegenwärtigen Sie sich, welche Ausgaben durch den Unterhalt eines eigenen Auto entstehen:

KFZ-Steuer
Versicherung (Haftpflicht, + evtl. Kasko)
An- / Ummeldekosten
TÜV
Reparatur und Kundendienst
Wäsche/Pflege
Verbrauchsmaterial (Reifen etc.)
Garage / Stellplatz
Parkgebühren

Fahrgemeinschaften, Mitfahrgelegenheiten (Mitfahrzentrale) oder öffentliche Verkehrsmittel sind immer noch wesentlich günstiger als ein eigenes Auto zu unterhalten.

TIPP:
Vermieten Sie Ihre Garage. Dies ist normalerweise auch möglich, wenn Sie selbst Mieter sind. Der Vermieter sollte allerdings davon in Kenntnis gesetzt werden, damit es keine Probleme gibt. Eine Garage gehört zum Luxus und ist nicht unbedingt notwendig. Es gibt viele Auto- oder Motorradfans, die ihre besten Stücke nicht nur den Winter über liebend gerne unterstellen würden, auch wenn es vielleicht nicht gleich am Heimatort ist.

 

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