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Sparen beim Kaffeekochen

Kaffeekochen ist für viele eine Wissenschaft für sich. Die Geschmäcker sind verschieden, jene mögen lieber Kaffee aus den neuen Kaffeeautomaten, Nostalgiker schätzen den guten alten Filterkaffee, aber Kenner und Sparer mögen Kaffee aus Kaffeebereiter. Am Vergleich Senseo-Kaffee vs. Kaffeebereiter stellt man fest, wie günstig die alternative und einfache Methode des Kaffeebrühens ist. Kaffeekochen mit einem Kaffeebereiter ist nicht nur viel günstiger, sondern hat auch noch viele weitere Vorteile. Weiterlesen >>

Günstige Kochrezepte

Kartoffelsuppe für 6 Personen (ca. EUR 4,70. Pro Person ca. EUR 0,80)

Zutaten:
2 Stangen Lauch, ca. EUR 1
2 Petersilienwurzeln, ca. EUR 1
3 Möhren, ca. EUR 0,30
1/2 Sellerieknolle, ca. EUR 0,40
2 Zwiebeln, ca. EUR 0,10
2 Knoblauchzehen, ca. EUR 0,10
1 kg mehlig kochende Kartoffeln, ca. EUR 1,50
2 EL Butterschmalz, ca. EUR 0,05
2 l heiße Gemüsebrühe, ca. EUR 0,20
2 Lorbeerblätter, ca. EUR 0,05
1/2 TL gemahlener Kümmel
je 1/4 TL getrockneter Thymian und Majoran
Salz, Muskatnuss, Suppengewürz, schwarzer Pfeffer

Den Lauch putzen, längs aufschlitzen, gründlich waschen und samt hellem Grün in feine Scheiben schneiden. Die Petersilienwurzeln, die Möhren und den Sellerie waschen, schälen und klein schneiden. Die Zwiebeln, den Knoblauch und die Kartoffeln schälen und klein würfeln.
Das Butterschmalz erhitzen, Lauch und Zwiebeln dazugeben und bei schwacher Hitze glasig anschwitzen. Dann das übrige Gemüse und die Kartoffeln dazugeben und alles unter Rühren andünsten.
Die Gemüsebrühe aufgießen. Mit Lorbeerblättern, Kümmel, Majoran, Thymian und Salz würzen und die Suppe etwa 30 Min. ganz leise kochen lassen.
Die Kartoffelsuppe mit Muskatnuss, Suppengewürz und Pfeffer kräftig abschmecken. Mit dem Pürierstab kurz durchpürieren.

>> Weiterlesen >> hier finden Sie alle Kochrezepte, u.a. sogenannte Ein-Euro Rezepte >>

Günstige Rezepte können Sie auch dem “Sparkochbuch” von Uwe Klinka und Kurt Meier entnehmen, dass sehr zu empfehlen ist.

Die ehemaligen Hartz IV-Empfänger Uwe Klinka und Kurt Meier, auch bekannt durch ihren Fernsehauftritt in Stern TV entwickelten und sammelten Kochrezepte, mit denen Essen und Nahrungsmittel zubereitet werden können, dessen Kosten auf dem Hartz IV-Regelsatz basieren. Für rund 4,40 Euro pro Tag und Person kann man sich damit gesund und ausgewogen ernähren. Darin enthalten sind 75 Speisepläne mit Frühstück, Mittag- und Abendessen für zwei Personen. Unkomplizierte Gerichte mit frischen Zutaten zubereitet sollen eine gesunde wie schmackhafte Ernährung garantieren.

Amazon-Buchtipp:

Das Sparkochbuch: Günstig und ausgewogen ernähren nach dem Regelsatz Hartz IV 

 

Sparen beim Kochen

Kochen:

> Wenn Wasser in einem Kochtopf zum Kochen gebracht werden soll und Salz notwenig ist, dann sollte das Salz immer erst zum Schluss hinzugefügt werden, sobald das Wasser anfängt zu Kochen. Es dauert viel länger bis das Wasser kocht, würde das Salz schon am Anfang des Kochvorganges hineingegeben werden.

> Möglichst immer mit Deckel auf dem Topf kochen - die Wärme kann nicht so schnell entweichen und der Inhalt erwärmt sich schneller. Ohne Deckel entsteht ca. der doppelte Energieaufwand.
> Sollte Wasser gekocht werden, dann lohnt es sich, das Wasser vorher in einem Wasserkocher zu erwärmen und dann in den Kochtopf zu schütten. So wird weniger Energie verbraucht.

> Wasser, dass vom Kochen übrig bleibt (z.B. bei Nudeln oder Kartoffeln), kann im kalten Zustand problemlos zum Blumengiessen verwendet werden.

> Nutzen Sie die Restwärme. Schalten Sie die Herdplatte ca. 5 Min. vor dem Ende des Kochvorganges ab und lassen Sie die Töpfe und Pfannen einfach stehen.

> Die Größe der Töpfe und Pfannen muss immer der der Herdplatte entsprechen. Wenn sie größer oder kleiner sind, geht viel Energie verloren.

> Kochen mit Dampf spart Geld: Sobald der Druck im Dampfdrucktopf erreicht ist, kann die Herdplatte zurückgeschaltet werden, da die erforderliche Hitze erreicht wurde und vor allem Speisen mit langer Zubereitungszeit davon profitieren.

Backen:

> Es muss nicht zwingend vorgeheizt werden, das verbraucht nur unnötig Strom.
Nutzen Sie auch im Backofen die Restwärme. Schalten Sie ihn ca. 10 Min. vorher ab.

> Bei Backöfen mit Umfluft können ohne weiteres alle Schienen belegt werden.

> Beim Aufbacken von Brötchen spart man bis zu 70% Strom wenn man den Brötchenaufsatz eines Toasters benutzt, anstatt dies im Backofen tut.

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Tipps für die tägliche Verpflegung

Es ist wesentlich günstiger, sich täglich ein belegtes Brot mit zum Arbeitsplatz zu nehmen, als sich jeden Tag beim Bäcker oder Metzger eine Brotzeit zu kaufen.
Vollkornprodukte sind viel gesünder als Weißbrot und sättigen mehr.
Wenn Sie beispielsweise für belegte Brötchen oder Gebäck insgesamt EUR 4,00 per Arbeitstag ausgeben, dann sind das bezogen auf einen ganzen Monat (=20 Arbeitstage) schon EUR 80,00, haben aber noch nicht mal eine warme Mahlzeit dabei. Ganz zu schweigen die Kosten für Fastfood. Wenn Ihnen das schmeckt und zu Ihrer Lebensqualität maßgebend beiträgt spricht nichts dagegen sich das ein paar Mal im Monat zu gönnen, aber bitte in Maßen - denken Sie nicht nur an Ihren Geldbeutel, sondern auch an Ihre Gesundheit! Dinge, die man nicht regelmäßig konsumiert, sondern nur zu bestimmten Anlässen oder die man sich gelegentlich als Belohnung gönnt, bekommen eine ganz neue Bedeutung. Man weiß es wieder viel mehr zu schätzen und genießt es umso mehr.

Wenn Sie vormittags ein Müsli mit Joghurt zu sich nehmen haben Sie eine sehr gute Grundlage für einen anstrengenden Arbeitstag. Fertiggerichte sind sowieso zu vermeiden, da viel zu teuer und absolut ungesund. Kochen Sie frisch, das ist gesund und kostet nicht viel.
Wenn Sie Ihr Obst und Gemüse im Supermarkt einkaufen, dann beachten Sie, dass saisonale Produkte günstiger sind, da sie (normalerweise) nicht importiert werden müssen.

Das Sparkochbuch: Günstig und ausgewogen ernähren nach dem Regelsatz Hartz IV 


 

Kaufen direkt beim Erzeuger

Sie können auch sparen, indem Sie direkt beim Erzeuger kaufen.Gemüse, Eier, Obst, Fleisch, Milch etc. hat dort eine hervorragende Qualität und ist frisch!
Es gibt in vielen Regionen sogar Infobroschüren, wo Sie Informationen finden, was, wo und wann zu kaufen ist. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Gemeinde/Stadt.
 

 So bekommen Sie im Herbst gratis Obst in Deutschland

Sie haben im Herbst die Möglichkeit, kostenfrei Äpfel, Birnen und andere Früchte - überwiegend sogar in bioqualität – völlig kostenfrei zu kommen.
Es gibt in Deutschland überall Grundbesitzer, die auf ihren Flächen Obstbäume haben, die Früchte aber aus verschiedenen Gründen nicht ernten. Sei es, weil es sich für sie nicht lohnt, sie kein Personal haben oder aus verschiedenen anderen Gründen. Sie können die Kontaktdaten solcher Landwirte in Ihrer Nähe über die Verbraucherzentralen heraus finden. Dann rufen Sie dort an, vereinbaren einen Termin und ernten direkt von den Bäumen.

Sie gehen auf die Seite des Dachverbands der Verbraucherzentralen, suchen Ihre zuständige aus und schreiben denen eine eMail (Per Telefon geht auch, aber dort hängt man unserer Erfahrung nach lange in der Warteschleife). In der Regel antworten diese rasch und teilen Ihnen die entsprechenden Landwirte mit. Diese rufen Sie dann an, vereinbaren einen Termin und können zum Ernten hinfahren. Empfehlenswert ist es, wenn Sie eine ausziehbare Aluleiter und selbstverständlich entsprechende Behältnisse mitnehmen. Sie können dort meistens so viel ernten wie Sie mitnehmen können.

Ernten und einlagern:
Wenn Sie nun soweit sind, mit der Ernte zu beginnen, dann achten Sie bitte sehr, sehr gut darauf, dass Sie keine wurmstichigen Äpfel, oder Exemplare mit kleinen Defekten, fauligen Stellen etc. mitnehmen. Um Sie einzulagern brauchen Sie Seidenpapier (kann man über Bürobedarf recht günstig erwerben), Torf und Kisten (evtl. Holzsteigen, oder Pappschachteln, oder Plastikbehälter). Sie nehmen jeden einzelnen Apfel zur Hand, wickeln ihn in das Papier und legen ihn in die Kiste mit Torf.
Zu beachten ist auch noch, dass nicht zu viele Äpfel übereinander liegen dürfen. Wenn es Ihnen vom Platz her möglich ist, dann legen Sie nur eine Schicht mit Äpfeln in die Kiste. Wenn Sie die Äpfel übereinander stapeln, können Sie leichter verderben. Sie brauchen für die Lagerung einen trockenen und dunklen Platz. Bitte führen Sie regelmäßige Stichproben durch. Sie entnehmen sowieso von Zeit zu Zeit einige Äpfel zum Verzehr, dabei kontrollieren Sie am Besten die Kisten. Faulige Äpfel „stecken andere an“.
Unsere Äpfel hielten auf diese Art und Weise von Anfang September bis Ende Februar durch. Sie können die Äpfel auch trocknen. Dies geht im konventionellen Herd, kostet aber einiges an Strom. Besser geht es mit Dörrgeräten.
Am Besten vereinbaren Sie natürlich direkt mit dem Bauern, dass Sie im nächsten Jahr wieder kommen können.
Tipp von: Gerhard Spannbauer, www.krisenvorsorge.com

Hier geht´s zum Obst- und Gemüse- Saisonkalender

Eigene Herstellung

Es spart Geld und macht zudem viel Spaß, wenn man durch eigene Herstellung sein Nahrungsmittelsortiment ergänzt. Erstens weiß man, was „drinnen“ ist, zweitens macht es ein Stück weit unabhängig. Brot mit einem Brotbackautomaten selber backen, Mehl und Müsli durch eine elektrische oder manuelle Getreidemühle selbst erzeugen, Obst einwecken etc. Leider haben wir teilweise schon verlernt wie es geht, denn im Supermarkt gibt es alles jederzeit zu kaufen. Fragen Sie mal Ihre Oma! Sie werden erstaunt sein, was man selbst alles herstellen oder konservieren kann und wie es funktioniert.
 

Hintergründe zum Fleischkonsum

Übermäßiger Fleischkonsum ist nicht nur ungesund, sondern schadet auch der Umwelt. Auf der Fläche eines Grundstückes, die benötigt wird, um ein Kilo Fleisch zu erzeugen, könnte man im selben Zeitraum 200 kg Tomaten oder 160 kg Kartoffeln ernten.
Der Wasserverbrauch bei der Produktion von Rindfleisch wirkt fast schon utopisch. So viele Liter Wasser werden benötigt um 1kg Nahrung zu produzieren:
Äpfel: 700 ltr.
Kartoffeln: 900 ltr.
Getreide / Brot: 1300 ltr.
Hühnerfleisch: 3900 ltr.
Schweinefleisch: 4800 ltr.
Käse: 5000 ltr.
Rindfleisch: 15500 ltr.

Gönnen Sie sich lieber beim Metzger um´s Eck zwei oder dreimal die Woche qualitativ hochwertiges Fleisch, wo man fragen kann wo es herstammt, anstatt täglich im Discounter mit Antibiotika behandeltes Billigfleisch zu kaufen.

TIPP:
Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Kühl- und Vorratsschrank auf das Verfallsdatum hin. Der Tipp hört sich vielleicht naiv an, aber viele Menschen werfen viel zu viele Lebensmittel weg, weil sie unorganisiert sind.

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