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Ohne Geldsorgen zu leben fängt beim Denken an
Solange wir uns ständig ärgern, dass wir uns nichts leisten können und gerade so mit dem Nötigsten auskommen oder gar neidisch auf wohlhabende Menschen sind, werden wir nicht in der Lage sein, ein in materieller Hinsicht unbeschwertes Leben zu führen. Wenn man sich selbst immer wieder zwanghaft vorhält, dass man zu wenig Geld hat, dann ist das Versagen in finanzieller Hinsicht vorprogrammiert. Denn Zwang erzeugt Abhängigkeit. Abhängigkeit vom Erfolg. Und wenn der Erfolg in Form von Reichtum nicht kommt ist der Mensch unzufrieden, enttäuscht und unglücklich.
Jeder Mensch hat es verdient und ist in der Lage, dass er alles zum Leben bekommt was er braucht, solange es nicht auf Kosten anderer basiert. Der Reichtum der westlichen Welt sind die Schulden der dritten Welt. Wir wurden von unseren Eltern, vom Staat und von der Gesellschaft und Kultur dahingehend erzogen, dass wir den bestbezahlten und angesehenen Job bekommen, uns viele Dinge zu leisten imstande sind und täglich dafür Höchstleistungen wie selbstverständlich bringen. Ist diese Lebensweise gesund? Tun wir eigentlich die Dinge, die „wir“ wirklich wollen? Wer macht uns eigentlich Vorschriften? Wir können und sollten uns allmählich davon lösen indem wir uns von den Moralvorstellungen anderer trennen und auf unser Herz hören. So wie der ehemalige Millionär Karl Rabeder aus Österreich, der erkannt hat dass Geld nicht glücklich macht. Der heute 47-jährige verkauft momentan all seinen Besitz und lässt sein Vermögen in die Organisation MyMicroCredit fliessen, die Menschen in der Dritten Welt zinslose Kredite für eine selbständige Existenz ermöglicht. Sein Besitz soll einmal nicht mehr als zwei Rucksäcke voll umfassen. Selbst für das Alter will er nichts horten.
Doch es muss nicht gleich der komplette Verzicht auf Geld sein, wie es auch Mark Boyle vorlebt, denn jedem steht ein angemessenes und zufriedenes Leben zu. Wie ein angemessenes Leben aussehen kann, entscheidet jeder individuell für sich selbst. Wer Familie und Kinder hat, benötigt sicher erheblich mehr Geld als ein Single. Der Schlüssel zu einem zufriedenen und glücklichen Leben befindet sich im Kopf eines Jeden. Mit der Einstellung „sofortige Geldvermehrung um jeden Preis“ kann man nur verlieren, selbst wenn sich kurzfristiger Wohlstand einstellt. Man sollte sich immer vor Augen führen, dass jeder Reichtum irgendwann endet und an die Erde zurückgegeben werden muss, dies geschieht mit dem Tod. Keiner kann seinen materiellen Besitz mit in den Tod nehmen.
“Wenn man sich selbst immer wieder zwanghaft vorhält, dass man zu wenig Geld hat und sich nichts leisten kann, dann ist das Versagen vorprogrammiert. Denn Zwang erzeugt Abhängigkeit. Abhängigkeit vom Erfolg. Und wenn der Erfolg in Form von Reichtum nicht kommt ist der Mensch unzufrieden, enttäuscht und unglücklich.”
Der Mensch muss sein Denken dahingehend verinnerlichen, dass er vom Reichtum und Wohlstand nicht abhängig ist - er muss sozusagen sprichwörtlich drüberstehen. So wird keine zwanghafte Erwartungshaltung an sich selbst erzeugt, sondern es wird eine gewisse Freiheit bewahrt, die den Dingen den Raum lässt die sie brauchen. Nur wenn das Leben fließen kann wie ein Fluß, stellt sich Fülle ein. Durch Abhängigkeiten an sich selbst wird der Fluß blockiert und verhindert persönliches Wachstum, Fülle und Heilung, das sich eben auch in materiellem Wachstum niederschlägt. Erst wenn man loslässt, aber nicht den Glauben an ein zufriedenes und glückliches Leben verliert, kann sich Fülle in Form von Glück und Zufriedenheit manifestieren. Erst dann kommen auch die materiellen Dinge, die der Mensch zu einem unbeschwerten Leben benötigt.
Wenn es Ihnen gedanklich und emotional gelingt, dem Geld keine so große Bedeutung mehr zukommen zu lassen, dann werden Sie automatisch mehr übrig haben am Monatsende. Leben Sie sparsam, aber seien Sie nicht geizig! Gönnen Sie sich zwischendurch auch hin und wieder etwas Schönes. Wer arm denkt, wird arm bleiben. Auch wenn dies unglaublich erscheinen mag - es funktioniert!
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