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Schulden vermeiden (Geldmanagement):
Tipps:
1. Vermeiden Sie die Aufnahme von Krediten / Ausnahmen: Investition in eine Ausbildung oder in die (aussichtsreiche und von Grund aus durchdachte) Selbstständigkeit
2. Führen Sie regelmäßig und so genau wie möglich ein Haushaltsbuch (Budget/Einnahmen/Ausgabenplan)
3. Verleihen Sie kein Geld, erst Recht nicht an Verwandte (auch wenn Sie es gut meinen). Gegen Hilfe in der echten Not innerhalb der Familie ist selbstverständlich nichts einzuwenden
4. Überdenken Sie Ihr Konsumverhalten! Muss es unbedingt das Navigationsgerät sein oder sind Sie noch selbst in der Lage, zu überlegen wie Sie ans Ziel kommen?
5. Kommen Sie zu sich selbst! Meditieren Sie, besuchen Sie einen Yogakurs an der Volkshochschule oder treiben Sie mehr Sport. Sie werden merken, dass übertriebener Konsum nicht der Sinn des Lebens ist.
Plan:
Phase 1: Entschulden Sie sich bzw. machen Sie sich einen Plan, wie und in welchem Zeitraum Sie Ihre Schulden in den Griff bekommen
Phase 2: Die Einnahmen in jedem Monat müssen mindestens gleichwertig mit den Ausgaben sein (unter Berücksichtigung vom eventuellem Abzahlen von Schulden)
Phase 3: Nun versuchen Sie, mit Hilfe eines Budgets mehr Einnahmen als Ausgaben zu generieren
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Einstellung:
Falsche Einstellung: Wo kann ich noch was hernehmen? Kalkulieren Sie nicht mit dem Weihnachtsgeld oder der Steuerrückzahlung. In Zeiten von Kurzarbeit werden immer mehr Arbeitnehmer mit der Tatsache konfrontiert, dass es dieses Jahr kein Weihnachtsgeld geben wird. Das Thema Pendlerpauschale bei der Steuerrückzahlung (für viele Pendler, die auf dem Land wohnen geht es da um richtig viel Geld) wird in spätestens zwei Jahren auch wieder Grundlage vieler Diskussionen seitens der Politiker sein. Das Weihnachtsgeld wäre ein schönes Zubrot, dass Sie sparen können oder um sich endlich einen lang gehegten Wunsch erfüllen können wie beispielsweise eine Reise unternehmen, sich einen neuen Computer leisten oder dem Sohn ein BMX-Rad zu Weihnachten zu schenken.
Richtige Einstellung: Wie komme ich mit dem aus was ich habe? Damit gemeint ist das monatliche Einkommen, Arbeitslosengeld oder die Rente. Mit „Auskommen“ ist nicht gemeint, mit null auf null gerade so jeden Monat hinzukommen, sondern so zu wirtschaften, damit etwas übrig bleibt, um eventuelle Reparaturen (z.B. am Auto oder der Waschmaschine) bzw. durch Krankenkasse nicht gedeckte Restzahlungen beim Zahnarzt begleichen zu können. Kurzum: Ein Notgroschen sollte am Monatsende unbedingt übrig bleiben um unkalkulierbare Ausgaben zu begleichen.
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0% Zinsen-Finanzierungen sind trotzdem ein Kauf auf Pump!
Weihnachten ist nicht nur das Fest der Liebe, sondern auch das Fest des Konsums. Gerade in der Vorweihnachtszeit werden Konsumenten wieder in Unterhaltungselektronik-Fachmärkte und Kaufhäuser gelockt, indem mit Finanzierungen von 0% Zinsen geworben wird. Können solche Angebote bedenkenlos angenommen werden oder lauern dahinter Gefahren? Weiterlesen >>
Statusdenken
Messen Sie sich nicht an anderen, die (anscheinend) mehr Geld haben als Sie! So ein Verhalten, dass uns die Gesellschaft, das Fernsehen und möglicherweise unsere Eltern einreden, verblendet und verschleiert die Realität. Sie sind niemanden etwas schuldig, aber Sie müssen sich selbst jeden Morgen in den Spiegel sehen können. Können Sie das, wenn Sie wegen einem mit technischem Schnickschnack aufgemotzten und viel zu schnellen und teuren Auto einen Kredit in Höhe von EUR 25000 aufgenommen haben und jeden Monat, 6 Jahre lang, 400 Euro an die Bank abbezahlen und dafür an anderer Stelle sparen müssen?
Benötigen Sie wirklich ein Navigationsgerät? Im Internet gibt es mehr als ein Duzend Routenplaner, die Sie (meist) genau ins Ziel führen. Ein verknitterter Stadtplan oder eine von Schweiß durchnässte Wanderkarte ist doch noch was Authentisches, und kostet fast nichts! Wollen wir uns vom technologischem Fortschritt wirklich alles abnehmen lassen damit wir irgendwann gar nicht mehr selber denken müssen?
Was tun bei Schulden?
Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist die innere Einstellung: Nehmen Sie die Tatsache an, dass Sie Schulden haben. Auch wenn Sie für Ihre Situation möglicherweise nichts können, müssen Sie die Dinge annehmen, wie Sie sind. Nur mit dem Bewusstsein, dass die Schulden nun zu Ihnen gehören, können Sie es schaffen. Wenn Sie durch unglückliche Umstände oder Partnerin/Partner in diese prekäre Situation geraten sind, sind die Schulden dennoch ein Teil von Ihnen. Und so sollten Sie damit auch umgehen, auch wenn es schwer fällt.
Ausführliche Informationen, z.B. wie man bei Schulden den Überblick bewahrt, wie man mit Mahn- und Vollstreckungsbescheiden umgeht, was eine Eidesstattliche Versicherung ist und wie man schlußendlich Schulden abbauen kann (oder: der Weg in die Privatinsolvenz, um einen Neuanfang zu wagen) erfahren Sie hier:
www.meine-schulden.de
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