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BERICHTE / Tauschhandel

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25.01.2010: VIDEO (4:37): Geschäfte machen ohne Geld - Unternehmen haben den Tauschhandel entdeckt

Dieses Video zeigt, wie mittelständische Unternehmen Waren und Dienstleistungen untereinander tauschen können. Über Netzwerke, die über das Internet verwaltet werden, kann der echte Tauschhandel zu einer ernstzunehmenden Alternative werden. In Zeiten, in denen der Wert des Geldes immer mehr abnimmt, wird im Gegensatz hierzu echte Leistung gegen adäquate Leistung getauscht. Guthaben zu sparen bringt bei dieser Handelsform nichts, da es keine Zinsen abwirft - dafür wird der Konsum angeregt. Juristisch betrachtet gibt es kein Risiko, da ein ganz normaler Kaufvertrag abgeschlossen wird. Weiter zum Video >>

 

17.12.2009: Freeconomy – Die geldlose Gesellschaft

Eine Gesellschaft ohne Geld – das ist das Ziel des Wirtschaftswissenschaftlers und Gründers von Freeconomy, Marc Boyle aus Südwestengland.
Werkzeuge und Geräte kostenlos ausleihen statt kaufen, Dienstleistungen in Anspruch nehmen ohne direkte Gegenleistung oder leerstehende Räume und Grundstücke nutzen ohne Miete zu bezahlen. Was sich liest wie ein Leben im Paradies ist bereits Wirklichkeit und kann von jedem sozial eingestellten Menschen gelebt werden. Während die meisten alternativen Wirtschaftsformen auf Tausch basieren, lebt Freeconomy ausschließlich vom „pay it forward-Prinzip“. Dem Vertrauen, dass derjenige, der „nimmt“, auch selbst irgendwann „gibt“. Wann, wie und wo ist jedem selbst überlassen. Darum gibt es auch keine Tauschgegenstände wie beispielsweise Geld, Zeitgutscheine, Quittungen oder ähnlichem. Weiterlesen >>

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19.11.2009: "Der Minuto" - eine Tauschalternative stellt sich vor

Der Minuto ist ein Zahlungsmittel, dass selbst geschöpft wird und dass überall gültig sein kann. Er kann eine Alternative zum Regiogeld und mittel- bis langfristig sogar eine Alternative zum monetären (Geld)-System darstellen. Aktuell befindet sich die Finanzwelt in Veränderung. Regierungen wollen mit zentral gesteuerten Maßnahmen den Bankencrash aufhalten. Das Hinauszögern des Kollapses kostet Unsummen aber gleichzeitig geht vielen Menschen das Geld aus. Die globale Verbreitung und Anwendung, bis in zur Ausbeutung von Menschen und Natur, ist Ausdruck unseres kollektiven Bewußtseins. Das Geldsystem hat sich diesem Denken entsprechend geformt. Die Entwicklung und Benutzung eines neuen Zahlungsmittels bedarf daher: Neues Denken, neue Sichtweise, neues Bewußtsein. In vielen Orten sind Regiogeld-Initiativen entstanden. Weiterlesen >>

 

18.10.2009: Ein Leben ohne Geld - die wahre Geschichte einer ehemaligen Lehrerin

Sie provoziert, sie gibt Denkanstöße, sie macht Mut, sie schreibt, sie lebt. Das alles ohne Geld. Seit 13 Jahren! Heidemarie Schwermer ist eine schillernde Persönlichkeit, die in Deutschland durch einem auf reiner Tauschbasis geführten Lebensstils bekannt wurde und die durch ihr eigenwilliges Leben einen gewissen Kultstatus errungen hat.
Aus einem Experiment wurde Berufung. Durch ihre Lebensweise, keinen einzigen Euro-Cent zu besitzen macht die 67-Jährige Mut. Mut, die nicht nur Menschen, die am Existenzminimum leben, gut gebrauchen können. Weiterlesen >>

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22.09.2009: Ein Pint Bier für ein Kilo Äpfel

Ein Jahr ist es nun her, als die Geschichte des Pubs „The Pigs“ aus dem ostenglischen Edgefield wegen ihres ungewöhnlichen Tauschsystems um die Welt ging. Um die Folgen der Wirtschaftskrise zu lindern kam die 25-jährige Wirtin Cloe Wasey vor einigen Jahren auf die Idee, den Dorfbewohnern, die wegen Arbeitslosigkeit oder anderen Gründen auf ihr Feierabendbier nicht verzichten wollten ein Pint Bier gegen frische „Naturalien“ wie Obst, Gemüse, Kräuter, Eier, Fisch oder sogar Kaninchen aus eigener Zucht auszuschenken. sparkonzepte-online.de sprach am 17.9.2009 mit Mrs. Carolyn Bowden von „The Pigs“ und fragte nach wie alles begann, welche Vorteile das Tauschsystem dem Pub als auch den Gästen im Hinblick auf ihre Identität bringt, ob es Entwicklungspotentiale gibt und was das örtliche Finanzamt dazu sagt. Lesen Sie hier das exklusive Interview. Weiterlesen >>
 

29.8.2009: Tauschclubs in Argentinien während der Wirtschaftskrise in den 90er Jahren

Ende der 90er Jahre erschütterte Argentinien eine tiefe Wirtschaftskrise.
Die Ursachen waren eine falsche Wirtschaftspolitik, eine Privatisierungswelle und der "Currency Board", bei dem der argentinische Peso im Verhältnis von 1:1 zum amerikanischen US Dollar angepaßt wurde.
Es folgten die Rezession 1998/99, der darauf folgende totale Zusammenbruch des Finanzsystems 2001/02 und die damit verbundene Einfrierung der Sparguthaben.
Massenproteste, soziale Unruhen, Zahlungsunfähigkeit des Staates und Regierungssturz konnten nicht mehr aufgehalten werden. Weiterlesen >>

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28.08.2009.: Ersatzwährungen /Komplementwährungen

“Geld ist ein staatliches Tauschmittel, dass den Handel zwischen Handelsteilnehmern erleichtern soll. Jedes Geld, also jede Währung endete im Laufe der Geschichte irgendwann und wurde zu dem was es eigentlich ist (wertloses Papier). Es gibt bis jetzt keine Währung, die „ewig“ und immer noch gültig ist.”

Komplementärwährungen sind (Regional-)Währungen, die bestehende Landeswährungen ergänzen. Ihr Sinn und Ziel ist es, Schwächen des bestehenden Finanzsystems auszugleichen. Weltweit gab es 1999 rund 2000 Komplementärwährungen in zwölf Industrieländern.
Eine zusätzliche Währung kann sowohl eine Ware, eine Dienstleistung oder eine geldäquivalente Gutschrift sein. Sie wird in dem Sinne als „Geld“ aufgefasst, dass sie die ursprüngliche und eigentliche Funktion des Geldes als „Tauschmittel“ erfüllt.
Komplementärwährungen stärken die Region! Weiterlesen >>

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27.08.2009: Allgemeines über den Tauschhandel

Der Tauschhandel ist die ursprünglichste Form des Handels. Menschen finden sich zusammen und jeder kann seine Fähigkeiten, Talente oder Waren zum Tausch anbieten. Die Grundidee ist, dass man auch ohne Geld (über)leben kann. Historisch gesehen werden dabei Waren oder Dienstleistungen direkt gegen Waren oder Dienstleistungen getauscht, ohne Verwendung einer Währung. Heutzutage, da nicht immer derjenige der spezielle Waren oder Dienstleistungen anbietet etwas von seinem Geschäftspartner benötigt gibt es bei den Tauschringen sog. Ersatzwährungen. Das dadurch verdiente Guthaben wird auf einem Konto verrechnet und kann dann wieder für andere Dinge eingetauscht werden, die man benötigt.

Wenn Sie beispielsweise beim Nachbarn den Rasen mähen, Sie aber gerade nichts von ihm brauchen oder er nichts anbieten kann, dann können Sie sich die erbrachte Dienstleistung oder Ware auf einem Konto oder Zeitkonto gutschreiben lassen. Dieses "Geld" können Sie dann zu einem anderen Zeitpunk gegen eine Dienstleistung oder Waren eines anderen wieder eintauschen und damit bezahlen. Weiterlesen >>
 

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